Dort, wo keine eigenen Frauen-Angebote vorhanden sind, arbeitet die Heilsarmee eng mit Frauenhäusern, Streetwork-Teams und weiteren sozialen Einrichtungen zusammen. Dieses Netzwerk ermöglicht rasche und niederschwellige Unterstützung – sei es durch kurzfristige Sicherheit, Orientierungsgespräche oder längerfristige Lösungen.
In Unterkünften, die nicht ausschliesslich für Frauen eingerichtet sind, achten wir konsequent auf geschützte Bereiche – etwa durch separate Eingänge, eigene Etagen und Sanitärbereiche wie auch Aufenthaltsräume. So schaffen wir Räume, in denen Frauen unter sich sein können und die Unterstützung erhalten, die sie dringend brauchen. Diesen besonderen Blick auf obdachlose Frauen werden wir auch in Zukunft weiter stärken.
Ein wichtiger Schwerpunkt liegt zudem auf Prävention. Die Heilsarmee macht auf verdeckte Obdachlosigkeit aufmerksam. Unter anderem, weil sie aufgrund häuslicher Gewalt gezwungen sind, ihre Wohnung zu verlassen und es an bezahlbarem, sicherem Wohnraum unzureichend vorhanden ist. Deshalb setzen wir uns politisch und gesellschaftlich für mehr sichere Wohn- und Unterstützungsangebote für Frauen ein.