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Der Angel Tree erfüllt Kinderwünsche.

Die Idee

Das schönste Weihnachtsgeschenk für Eltern sind strahlende Kinderaugen. Doch was, wenn es aus finanziellen Gründen nicht möglich ist, die Wünsche der Kinder zu erfüllen? Hier hilft das Projekt Angel Tree der Heilsarmee.

Die Idee des Angel Tree stammt von der Heilsarmee USA. Der Name Angel Tree kommt daher, dass die Kinder ihre Wünsche ursprünglich auf Grusskarten mit Bildern von Engeln schrieben und sie anschliessend an einen Weihnachtsbaum hängten. Menschen, die helfen wollten, suchten sich einen Wunsch aus, erfüllten diesen und legten das Geschenk unter den Baum, von dem sie den Wunsch genommen hatten. Die Heilsarmee verteilte diese dann an die Eltern.

Seit 2015 gibt es den Angel Tree in leicht angepasster Form auch in der Schweiz. Die Eltern schreiben auch hier Wünsche für ihre Kinder auf Karten.

Mehr als eine Geschenkaktion

Angel Tree ermöglicht jedes Jahr über 1000 Kindern und ihren Eltern ein glückliches Weihnachtsfest. Doch das Projekt ist mehr als eine Geschenkaktion. Es geht auch darum, ein Bewusstsein für die Notlage armutsbetroffener Familien zu schaffen und Solidarität zu zeigen. Für bedürftige Familien bietet der Angel Tree zudem die Möglichkeit mit anderen, die sich in derselben Lage befinden, in Kontakt zu treten und sich auszutauschen. Für viele Eltern eine wertvolle Gelegenheit zu sehen, dass sie nicht allein sind. Durch die Kontakte zu armutsbetroffenen Familien, Firmen und Sozialdiensten entsteht ein Netzwerk der Solidarität. Hier baut die Heilsarmee Brücken, die für die betroffenen Familien und ihre Kinder einen Unterschied bewirken. «Das von der Heilsarmee organisierte Programm Angel Tree ermöglicht es den Mitarbeitenden zahlreicher Unternehmen, Familien in Not zu helfen und so den Geist von Weihnachten zu leben, der von Nächstenliebe, teilen und Freude geprägt ist. Jedes Jahr bietet es Gelegenheit für viele bewegende Momente des Miteinanders», so Nathalie Flückiger-Pellaton, Verantwortliche Angel Tree.

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  • Lars Briseid

    Wieso kann man dies nicht als Privatperson machen? Ich finde die Idee super, würde aber die Variante aus den USA bevorzugen 🙂

    • Gino Brenni, Heilsarmee Autor

      Lieber Herr Briseid,
      Sie können als Privatperson zur Heilsarmee kommen und vom Baum ein für Sie passendes Geschenk besorgen und uns zur Übergabe an die Familie geben. Das ist genau die Idee, wie sie auch in den USA umgesetzt wird. Frohe Weihnachten! Freundliche Grüsse Gino Brenni

  • Felix

    Ich mache da auch mit. Da ich mehrere Zettelchen genommen habe, möchte ich nur noch wissen, ob es klug und gut ist, noch einen Glückwunsch mitzugeben auf einer Karte – oder ob das die Eltern eher nicht wünschen, da es ihnen unangenehm ist. Wenn es kein Problem ist, kann man es auch ans Kind richten oder nur Eltern?

    • Nathalie Flückiger

      Sehr geehrter Herr,
      Sie können, wenn Sie möchten, Ihre Grüße an die Eltern schreiben. Da das Ziel des Programms darin besteht, dass die Eltern die Geschenke „in ihrem Namen“ überreichen, ist es in der Tat heikel, den Kindern zu schreiben. Die Eltern können Ihre Grüße jedoch jederzeit an ihre Kinder weiterleiten, wenn sie dies wünschen.
      Vielen Dank für Ihre Großzügigkeit und Ihre Teilnahme an diesem schönen Programm.
      Ich wünsche Ihnen einen schönen Dezember und gesegnete Weihnachtsfeiertage.

      • Chatelain

        Wie können wir mitmachen. Wir sind arme Eltern. Gruss S.P. Können es nicht leisten

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