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Alexandre Fahy
Leiter WohnBegleitung / Stv. Institutionsleiter Wohnen und Begleiten Zürich
Über ein Stelleninserat entdeckte ich 2018 die Aufgabe als Standortleiter Geroldstrasse in Zürich – und erkannte darin sofort eine ideale Entwicklungsaufgabe für mich. So fand ich zur Heilsarmee und in einen Job, der mich bis heute erfüllt. Sinnhaftigkeit, werteorientiertes Arbeiten und Leben prägen mich seit meiner Kindheit, und christliche Spiritualität sehe ich als grosses Potenzial. Die Heilsarmee nehme ich in diesen Bereichen als treibende Kraft und führende Stiftung wahr. Meine Aufgabe ist es, das Wohnen und Begleiten Zürich weiterzuentwickeln und Wohnraum mit tragfähigen Strukturen und passenden Konzepten zu gestalten. Dabei geht es darum, Bewährtes zu erhalten und gleichzeitig Neues wachsen zu lassen. Besonders wertvoll ist für mich, Kreativität, Humor, Spiritualität und Professionalität zu verbinden – würdig, sinnstiftend und mit einem Blick weit über den Moment hinaus.
Khady Sow
Standortleiterin «Bel Espérance»
Geboren und aufgewachsen im Senegal, kannte ich die Heilsarmee zunächst nur aus Filmen und aus der Redewendung: «Ich bin doch nicht die Heilsarmee.» («Ich bin keine Wohltätigkeitsorganisation!») Erst als ich 2006 als Praktikantin nach Europa kam, lernte ich sie als soziale Institution wirklich kennen. Zur Heilsarmee kam ich im Februar 2023. Ich bewarb mich auf eine Stelle als Sozialarbeiterin und fand hier eine Aufgabe, die meinen Werten und meiner Haltung entspricht. An meiner Arbeit berührt mich besonders, Frauen in schwierigen Lebenssituationen die Hand zu reichen. Ihnen zu helfen, wieder Würde zu finden, zur Ruhe zu kommen, ein sicheres Dach über dem Kopf zu haben und neue Kraft zu schöpfen, erfüllt mich sehr. Es ist bewegend zu sehen, wie Menschen Schritt für Schritt wieder Halt gewinnen, sich neu aufrichten und ihren Weg zurück ins Leben finden.
Danilo Plüss
Institutionsleiter Obstgarten – Wohnen und Tagesstruktur
2023 habe ich meine damalige Stelle gekündigt, weil ich in meiner Arbeit keine echte Erfüllung mehr fand und mich beruflich neu orientieren wollte. Mein Sohn machte mich auf die offene Stelle bei der Heilsarmee aufmerksam. Ich bewarb mich. Die Heilsarmee gab mir die Möglichkeit, meine bisherigen Erfahrungen, meine Motivation und meine Werte in die Arbeit einzubringen und weiterzuentwickeln. Am meisten erfüllt mich die Arbeit mit Menschen – sowohl mit den Bewohnenden als auch mit den Mitarbeitenden. Es begeistert mich, Potenziale zu entdecken, Entwicklung zu ermöglichen und gemeinsam Wege zu gehen. Mein Ziel ist es, gemeinsam mit dem Team tragfähige Strukturen zu gestalten, die den Bewohnenden Stabilität, Perspektive und Würde vermitteln und gleichzeitig den Mitarbeitenden Sicherheit, Sinn und Entwicklungsmöglichkeiten bieten.
Nadia Francioso
Fachperson Coporate Storytelling
Meine erste Begegnung mit der Heilsarmee hatte ich als Studentin in Bern – durch die «Topfi». Später kam ich beruflich Kontakt: 2017 durfte ich auf Agenturseite für die Heilsarmee arbeiten und das Spendenprogramm StandByMe konzipieren. Vor knapp zwei Jahren wechselte ich fest ins Content-Team und bin heute Fachperson Corporate Storytelling mit Schwerpunkt Wohnen. Mein Studium in Sozialpsychologie hat mir Wissen vermittelt, wie Menschen in schwierigen Lebenslagen besser verstanden und unterstützt werden können. Sehr ans Herz gewachsen ist mir die Plattform Finding Home: Sie bietet konkrete Tipps rund um die Wohnungssuche und macht aus einer Idee ein echtes Hilfsangebot. Besonders schätze ich den Austausch mit unseren Standorten – sie erleben täglich, wo die Not am grössten ist und geben uns wichtige Impulse für die Themenarbeit.
Yoyo Cotting
Leiter Berufsbildung Heilsarmee Schweiz
Zur Heilsarmee kam ich im Juli 2023. Ich war auf der Suche nach einer neuen Herausforderung und wurde nach einer Bewerbung zum Gespräch eingeladen und kurz darauf zu je 50 Prozent als Bildungsverantwortlicher und HR-Assistent angestellt. Seit Januar 2025 darf ich nun den Bereich Berufsbildung für die gesamte Stiftung leiten und ausbauen. Ich bin verantwortlich für die Ausbildung der Lernenden am Hauptquartier wie auch für die Förderung der Standortvernetzung in der Berufsbildung, bin erste Ansprechperson und unterstütze die HR-Administration im Bildungsbereich. Am besten gefällt mir das Ausbilden und der Kontakt zu jungen Nachwuchstalenten. Gemeinsam mit ihnen Ziele zu stecken und zu erreichen, sie zu fordern und dadurch zu fördern und damit gleichzeitig etwas gegen den Fachkräftemangel zu bewirken, ist ein weiterer positiver Aspekt meiner Tätigkeit.
Karin Gerber
Soziale Mitarbeiterin Betreuung im Passantenheim Biel
Vor meiner Zeit im Passantenheim hatte ich kaum Bezug zur Heilsarmee. Als ich im Internet die Stelle im Passantenheim Biel entdeckte, wusste ich jedoch, dass ich sie unbedingt haben wollte. Ich rief umgehend an und erhielt den Job. Während der Pandemie begann ich dort zu arbeiten – eine intensive Zeit, in der ich das Heim nur im Ausnahmezustand kennenlernte. Heute bin ich in der Betreuung tätig, meist im Frühdienst. Ich bereite das Frühstücksbuffet vor, begleite die Gäste und mache anschliessend Schalterdienst: Eintritte, Austritte und Gespräche mit Menschen, die von Obdachlosigkeit bedroht sind. Kein Tag ist wie der andere – genau das gefällt mir. Es ist lebendig, oft hektisch, und nie langweilig. Besonders am Wochenende, wenn es Pizza gibt oder Sonntagszopf, und die Stimmung gut ist, ergeben sich schöne Begegnungen.
Christian Papaeftimiou
Heilsarmee-Offizier
Als ich sechs war, organisierte die Heilsarmee in meinem Viertel in Argentinien ein Kinderprogramm. Seitdem ist ihre Mission, das Evangelium zu verkünden, zu meinem Lebensstil geworden. Salutist zu sein, gibt meinem Leben Sinn. Nach fünf Jahren Dienst als Offizier in Argentinien wurde ich 2019 in die Schweiz versetzt – eine grosse Herausforderung, aber auch die Freude, dieselbe Heilsarmee wiederzufinden. Heute trage ich mehrere Hüte: Leiter der Heilsarmee-Gemeinde Genève Grottes, Unterstützung im Tageszentrum Le Phare und geistlicher Begleiter in der Notunterkunft Le Passage. Diese Aufgaben, weitere Projekte und meine Teilnahme in der Blasmusik füllen meinen Alltag gut aus. Mit Liebe, Einfachheit und Demut den Menschen zu dienen und ein Stück ihres Weges mitzugehen, erfüllt mich zutiefst.
Sharon Inniger
Housing First
Seit Februar 2025 arbeite ich bei der Heilsarmee Basel im Bereich Housing First. Ich begleite ehemals wohnungslose Menschen von der ersten Kontaktaufnahme über Wohnungssuche und Einzug bis hin zur längerfristigen Unterstützung im neuen Zuhause. Auch ein wichtiger Teil meiner Arbeit ist die Wohnungsakquise: Im Austausch mit Vermieterinnen, Verwaltungen und Partnern gilt es, Vertrauen in das Konzept zu schaffen und Brücken zum regulären Wohnungsmarkt zu bauen. Besonders sinnstiftend ist es für mich, individuelle Entwicklungen mitzuerleben und meine psychologische Ausbildung mit sozialarbeiterischen und systemischen Ansätzen zu verbinden. Immer wieder zeigt sich: Sicherer Wohnraum schafft Stabilität – und öffnet die Tür zu nachhaltiger Veränderung.
Alain Meuwly
Leiter «Bel’Espérance» und «Le Passage», Genf
Bevor ich 2015 die Leitung des Hotels «Bel’Espérance» in Genf übernahm, hatte ich keine Verbindung zur Heilsarmee und kannte sie nicht sehr gut. Inzwischen ist sie mehr als nur eine Arbeitgeberin für mich, sie ist meine zweite Familie. Während des Studiums zum Hotelfachmann wurde uns vor allem beigebracht, den Gewinn eines Unternehmens zu maximieren. Heute ist mir klar, dass es viel wichtiger ist, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Mit der Umwandlung des Hotels «Bel’Espérance» in ein Frauenhaus und meiner neuen Funktion als Leiter des «Le Passage» ist mein neues Berufsfeld nun die Leitung sozialer Einrichtungen. Um dem gerecht zu werden, habe ich eine Ausbildung im «Management von sozialen Einrichtungen» absolviert. Meinen neuen Aufgabenbereich schätze ich sehr. Zudem hat mich meine Erfahrung als Hotelier gelehrt, ein guter Gastgeber zu sein. All diese Fähigkeiten kommen mir bei meiner Arbeit in den Sozialunterkünften der Heilsarmee zugute.
Cindy Zen-Ruffinen
Beauftragte Digitale Befähigung und Datenschutz
Ich war von 2014 bis 2020 schon mal bei der Heilsarmee in der Informatik tätig. In den letzten Jahren habe ich mich im Bereich E-Learning weiterentwickelt und bin seit Oktober 2024 wieder zurück – dieses Mal im Team «Digital Transformation». In der heutigen Arbeitswelt ist vieles digital und verändert sich schnell. Meine Aufgabe ist es, den Mitarbeitenden den Zugang zu den unterschiedlichen Tools und Arbeitsweisen zu erleichtern und Berührungsängste gegenüber den teils neuen Technologien abzubauen. Zudem kümmere ich mich zusammen mit ausgewählten Personen aus unterschiedlichen Bereichen um Fragen zum Datenschutz. Es ist schön, für eine Organisation zu arbeiten, bei der die Hilfe und die Menschen im Vordergrund stehen. Die Vielfältigkeit und das Engagement der Heilsarmee sind immer wieder beeindruckend. All das macht die Arbeit spannend und sinnstiftend.
Marine Roth
Sozial- und Pastoralassistentin Heilsarmee «l’Arc Lémanique»
Ich bin bei der Heilsarmee aufgewachsen und sie ist ein wichtiger Teil meines Lebens. Während meines Theologiestudiums war es mir jedoch wichtig, in andere Kirchgemeinden zu gehen und dort zu arbeiten, um etwas anderes zu sehen. Dann wurde mir klar, dass der soziale Aspekt für mich wesentlich ist und meiner pastoralen Arbeit Sinn verleiht. Deshalb war es mir schliesslich eine Herzensangelegenheit, bei der Heilsarmee zu arbeiten. Ich habe bereits früher für die Heilsarmee gearbeitet, aber meine beiden aktuellen Arbeitsstellen habe ich seit September 2024 inne. Ich halte Predigten, mache Seelsorgebesuche und bin in der Sozialarbeit wie der Kommunikation tätig. Als Seelsorgerin im «Bel’Esperance» in Genf biete ich Raum zum Zuhören und Austauschen. Ich nehme die Menschen so an, wie sie sind, ohne Vorurteil. Ich mag die Vielseitigkeit meiner Arbeit!
Patrik Senn
Key Relationship Manager Gebiet Mitte
Die Heilsarmee kannte ich bisher nur von der Topfi und von der Zeit, in der ich gegenüber der damaligen Offiziersschule der Heilsarmee an der Habsburgerstrasse in Basel wohnte. Im vergangenen Jahr stiess ich auf ein Stelleninserat und bewarb mich auf meine jetzige Stelle. Seit dem 1. September 2024 arbeite ich im Hauptquartier in Bern. Ich pflege persönliche Beziehungen zu Gross-Spenderinnen und Gross-Spendern sowie Stiftungen und begeistere sie für die Arbeit der Heilsarmee. Ab und zu stellen wir im Rahmen spezieller Events Projekte der Heilsarmee vor und bedanken uns gleichzeitig für das überdurchschnittliche Engagement unserer Schlüsselspenderinnen und Schlüsselspender. Mir gefällt die Mischung aus Beziehungspflege einerseits und gezieltem, strategischem Vorgehen beim Erschliessen des Grossspendenmarkts andererseits. So eröffnet sich ein weites Arbeitsgebiet, das gleichzeitig Kreativität und Planung umfasst.
Luisa Hofer
Offizierin, Verantwortliche Mission und Austausch
Als ich fünf Jahre alt war, wurde ich in Portugal in die Sonntagsschule der Heilsarmee eingeladen. Ich schloss einige Freundschaften und genoss die Zeit da sehr. Daraufhin kehrte ich jeden Sonntag dorthin zurück. 1989, eine Woche nach unserer Hochzeit, begannen mein Mann und ich als Gesandte für die Heilsarmee zu arbeiten. Nach der Ausbildung am William Booth College in London von 1991 bis 1993 wurden wir als Offiziere nach Lissabon versetzt. Seit 2004 leben wir in der Schweiz und arbeiteten als Korpsoffiziere in Aigle, Genf und Vevey. Seit dem 1. Juli 2024 bin ich Verantwortliche für Mission und Austausch in der Abteilung für internationale Beziehungen. Was mir an meiner Arbeit am meisten gefällt, ist der Kontakt zu den Menschen, ihnen von Jesus zu erzählen, sie auf ihrem spirituellen Weg zu begleiten und zu wissen, dass meine Arbeit einen positiven Einfluss auf ihr Leben haben kann.
Simon Bucher
Leiter Medien und Public Affairs / Mediensprecher Deutschschweiz
Ich kannte die Heilsarmee vor allem aus der Distanz und von einigen kirchlichen Anlässen. Und klar, die Topfi war mir bekannt – viel mehr wusste ich aber nicht. Eines Tages sendeten mir Bekannte das Stelleninserat für die offene Position als Mediensprecher Deutschschweiz zu. Ich fand die Aufgabe und die vielfältige Organisation dahinter sehr spannend und beschloss, mich zu bewerben. Ein Schritt, den ich bis heute nicht bereut habe. So bin ich seit August 2023 zuständig für die Sichtbarkeit und die Wahrnehmung der Heilsarmee bei den Medien und in der Politik. Ich schätze die Vielfalt an Begegnungen mit Menschen und die abwechslungsreichen Aufgaben, die ich für unterschiedliche Zielgruppen anpacken darf.
Roxane Berner
Verantwortliche travailPLUS und Jobcoach
Die Heilsarmee kenne ich seit meiner Teenagerzeit. Eine Schulfreundin lud mich zu einem Gottesdienst ein, während ich das Wochenende bei ihr verbrachte. Kurz darauf begann ich, die Heilsarmee-Gemeinde in Neuchâtel zu besuchen, die bald zu meiner Kirche wurde. Seit nun 24 Jahren bin ich Soldatin der Heilsarmee. Dieses Jahr arbeite ich seit zehn Jahren für die Stiftung Heilsarmee Schweiz. Vor travailPLUS habe ich sechs Jahre lang für die Personalabteilung des Hauptquartiers als HR-Partnerin für die Westschweiz gearbeitet. Aktuell arbeite ich bei travailPLUS Genf als Jobcoach für sozioprofessionelle Wiedereingliederung und begleite Personen, die den Anschluss an den Arbeitsmarkt verloren haben. Wenn unsere Begleitung zum richtigen Zeitpunkt einsetzt und auf die Bedürfnisse der Person ausgerichtet ist, trägt sie dazu bei, dass Betroffene in ihrem Leben – allgemein und vor allem beruflich – wieder Fuss fassen können. So finden sie zu ihrem Selbstvertrauen und zu Zukunftsperspektiven zurück.
Johnny Walzer
Bereichsleiter Lager & Events am territorialen Jugendsekretariat
Als Sohn eines Heilsarmeeoffiziers-Paars und junger Erwachsener erlebte ich die Heilsarmee als tatkräftige und authentische Kirche und entschied mich deshalb, Mitglied zu werden. Seit 2 014 bin ich bei der Heilsarmee angestellt. Zuerst als Jugendsekretär für die Ostschweiz , und seit
2020 als Bereichsleiter Lager & Events. Als solcher organisiere ich nationale und regionale Events und Camps. Zudem leite ich den Bereich «move for hope». Wir realisieren jährlich sechs Sportevents. Ich coache die Eventleitenden und helfe bei der Auswahl eines Bildungsprojektes mit, das wir unterstützen. Die Durchführung der Camps und Events ist ein Höhepunkt für mich. Da sprudle ich vor Energie und geniesse die Interaktion mit Menschen. Mich fasziniert der Gedanke, durch Prävention, Förderung oder direkte Unterstützung einen Impact in der Gesellschaft zu leisten. Die Heilsarmee ist ein geniales Movement!
Josia Sebastian Zirngast
Sozialpädagoge i.A., Molkenstrasse
2021 suchte ich einen Ausbildungsplatz für mein Studium. Das Institut für christliche Psychologie (ICP) liess mir eine Stellenbeschreibung für das Begleitete Wohnen der Heilsarmee in Zürich zukommen. Da wusste ich sofort, dass dies der richtige Ort für meine Ausbildung wäre. Seit Juli 2021 arbeite ich nun als Prozessbegleiter im Begleiteten Wohnen. Wir bieten kurz- bis mittellangfristig einen geschützten Wohnraum im Zentrum der Stadt. Dabei unterstütze und begleite ich Menschen aus verschiedensten Lebenssituationen. Von der Bedarfsabklärung bis zum Austritt, begleite ich bedarfsgerecht mit meinem professionellen Wissen und leiste Hilfe zur Selbsthilfe. Mit dem Konzept der «Funktionalen Gesundheit», versuchen wir die Partizipation individuell zu fördern. Am besten gefällt mir die Zusammenarbeit mit unserer unterschiedlichen Klientel und den Geschichten, die sie mitbringen.
Zsofia Lelkes
Schulleitung, Lern.Punkt Bern
Die Heilsarmee durfte ich durch den Lern.Punkt kennenlernen. Ich arbeitete damals noch für einen anderen Anbieter. Im Zug
wurde ich auf Kursteilnehmende aufmerksam, die Hausaufgaben im gleichen Lehrmittel erledigten, mit dem ich arbeitete. Doch sie stiegen nicht aus und besuchten nicht unsere Kurse. Ich wollte den Konkurrenzanbieter kennenlernen, habe mich erkundigt und mich spontan um eine Stelle beworben. So kam es, dass ich seit 2016 für die Heilsarmee im Lern.Punkt arbeite. Dass ich heute von der Arbeit der Heilsarmee überzeugt bin, hat mit der Professionalität meiner ehemaligen Leiterinnen zu tun. Ich bin der Heilsarmee dankbar, dass sie diesen professionellen Weg der Sprachförderung unterstützt und ermöglicht. An meiner Arbeit schätze ich besonders meine Kolleginnen und Kollegen sowie die Begegnungen in und ausserhalb der Schule. Wir sind der Überzeugung, dass unsere Arbeit langfristig Sinn ergibt.
Márcio Dias
Heilsarmee-Offizier und Mitarbeiter Heilsarmee Basel 1
Zur Heilsarmee gekommen bin ich 2017 aufgrund des vorbildlichen Verhaltens bei Herausforderungen eines Mitarbeiters der Heilsarmee-Gemeinde Gundeli in Basel. Geblieben bin ich wegen der Begeisterung und des Engagements eines Offiziers für Menschen. 2022 schloss ich meine Offiziersausbildung ab und unterstütze seither, gemeinsam mit meiner Frau, die Heilsarmee am Erasmusplatz in Basel. Die Heilsarmee hat eine klare Vision von ihrem Auftrag: das Evangelium von Jesus Christus zu predigen und in seinem Namen menschliche Not ohne Ansehen der Person zu lindern. Innerhalb dieser Vision gibt es breite Parameter, die es den Mitarbeitenden ermöglichen, ihre Aufgaben mit viel Fantasie und Freiheit zu entwickeln. Das macht mir aus fachlicher Sicht grosse Freude. Die Tatsache, dass ich das Leben mit den unzähligen Menschen teilen kann, die die Heilsarmee besuchen, ist ein weiteres Privileg.
Renate Grossenbacher
Gefängnisdienst / Leiterin «Angehört»
Aufgrund meiner langjährigen Tätigkeit als Gassenarbeiterin wurde ich von der Heilsarmee angefragt, ob ich jemanden kenne, der die Leitung der neuen Beratungsstelle «Angehört» übernehmen würde. Ich war so begeistert und überzeugt vom Angebot, dass ich mich empfahl. Anfangs 2016 nahm ich meine Tätigkeit für die Heilsarmee auf. Zu meinem Aufgabenbereich gehört die Begleitung, Beratung und Hilfestellung für Angehörige von Inhaftierten. Ein weiterer wichtiger Aspekt meines Betätigungsfeldes ist die Netzwerkpflege, wie beispielsweise mit Heilsarmee-internen Stellen aber auch externen Beratungsstellen, Justizanstalten oder Anwälten für kostenlose Rechtsberatungen. Mein Herz schlug schon immer für Menschen, die bis jetzt nicht wirklich wahrgenommen wurden. Wo Ungerechtigkeit ist, will ich etwas ändern. Von daher finde ich es sehr erfüllend, einen kleinen Beitrag leisten zu können. Das ist ein befriedigendes und schönes Gefühl.
Andrew Hofer
Leiter Heilsarmee-Gemeinde Vevey
Geboren wurde ich in Brasilien als Kind von Missionsoffizieren. Daher hatte ich von Geburt an eine enge Beziehung zur Heilsarmee. Nach einigen Jahren in Brasilien zogen wir nach Portugal. Hier habe ich 1989 als Gesandter bei der Heilsarmee in Lissabon gearbeitet. 1993 wurde ich zum Offizier geweiht. Im Jahr 2016 übernahm ich gemeinsam mit meiner Frau Luisa die Leitung der Heilsarmee-Gemeinde in Vevey. An meiner Arbeit schätze ich den Umgang mit Menschen und die daraus entstehenden zwischenmenschlichen Beziehungen. Zudem habe ich im Rahmen meiner Tätigkeit die Möglichkeit, das Evangelium und somit die frohe Botschaft mit anderen zu teilen.
Stephan Sieber
Gesamtleitung Kinder- und Jugendinstitutionen BS, Kinderhaus Holee / Schlössli Basel
Ich bin schon seit Jahren in der Kinder- und Jugendhilfe tätig und daher kenne ich viele Akteurinnen und Akteure. 2019 hat mich jemand darauf hingewiesen, dass die Heilsarmee eine Leitungsstelle zu vergeben hat. Da habe ich zugegriffen und ich habe es bislang nicht bereut. Mein Aufgabenbereich umfasst die fachliche, personelle und betriebswirtschaftliche Führung der Institutionen. Dies mit allen dazugehörigen Facetten. Am meisten an meiner Arbeit schätze ich, dass ich durch das Engagement für die Kinder und Jugendlichen das Gefühl habe, meine Lebenszeit in etwas Sinnvolles zu investieren. Darüber hinaus kommt bei dieser vielseitigen beruflichen Tätigkeit kaum Langeweile auf und es macht Spass, Dinge weiterzuentwickeln.
Eveline Stulz
Leiterin Fachstelle «Familie und Erziehung», Münsingen
Ich habe eine pädagogische Ausbildung als Kleinkinderzieherin gemacht und als Erziehungsberaterin und in der psychosozialen Beratung gearbeitet. Aktuell mache ich eine Ausbildung zur Beraterin im psychosozialen Bereich HF P. Die Heilsarmee habe ich durch den Babysong und die Freiwilligenarbeit kennengelernt. Den Müttergesprächskreis leite ich bis heute. 2018 übernahm ich dann die Leitung der Fachstelle «Familie und Erziehung» in Münsingen. Ziel der Beratung und Begleitung von Menschen in Familien ist immer die Hilfe zur Selbsthilfe. Jede und jeder hat seine eigene Geschichte. Einen «Standardmenschen» oder eine «Standardmethode» gibt es nicht. Und genau das gefällt mir an meiner Arbeit am besten: da s individuelle Unterwegssein, aber auch die Zusammenarbeit und das Zusammensein mit Menschen und ihren Geschichten.
Barbara Marta
Koordinatorin Qualitätsmanagement (QMS), Centre-Espoir
Ich arbeite seit November 2013 für die Heilsarmee in Genf. Als Koordinatorin des Qualitätsmanagements des Centre-Espoir bin ich zuständig für die Qualität der Leistungen, die wir für Bewohnende, Arbeitnehmende und Mitarbeitende erbringen. Durch Audits und Zufriedenheitsumfragen kann ich der Direktion Verbesserungsmöglichkeiten vorschlagen. Im Bereich der Gebäude- und der Personensicherheit stelle ich sicher, dass die gesetzlichen Normen mit unseren Einrichtungen übereinstimmen. Schliesslich unterstütze ich punktuell das Animationsteam bei administrativen Aufgaben. In meinem Aufgabenbereich ist mir Vielseitigkeit sehr wichtig. Ich mag es, Neues zu versuchen und mir multidisziplinäre Kompetenzen in sehr unterschiedlichen und vielfältigen Bereichen anzueignen.