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Die Zahlen sprechen für sich: 705 Betten für Menschen, die von Obdachlosigkeit bedroht sind, 564 Wohnplätze für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung, 1 000 Unterkunftsplätze für geflüchtete Menschen – und über 77 600 verteilte Mahlzeiten an Bedürftige. In Basel übernahm die Heilsarmee per August erstmals ausserhalb des Kantons Bern den Betrieb von zwei kantonalen Durchgangs­zentren für geflüchtete Menschen.

Ebenfalls neu: Die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion des Kantons Bern (GSI) schloss 2025 einen Leistungsvertrag mit Rahab Bern – dem Empowerment-Angebot der Heilsarmee für Menschen, die aus der Prostitution aussteigen und sich beruflich neu orientieren wollen. Es handelt sich um eines der ersten systematisch finanzierten kantonalen Angebote dieser Art in der Schweiz. Die öffentliche Hand hat ihre Leistungsaufträge an die Heilsarmee damit ausgebaut – ein Zeichen des Vertrauens in die Qualität der geleisteten Arbeit.

Internationale Hilfe unter Druck

Westliche Staaten – darunter die Schweiz – haben ihre Mittel für die internationale Zusammenarbeit 2025 empfindlich gekürzt. Die Heilsarmee bleibt jedoch dort tätig, wo staatliche Gelder wegfallen: Dank privater Unterstützung konnte sie rund 376 000 Menschen in 13 Ländern neue Perspektiven eröffnen – zum Beispiel mit Schulprogrammen für Kinder in Haiti oder mit Nothilfe nach dem Erdbeben in Myanmar.

Starke Zahlen auf einer soliden Basis

Hinter den starken Kennzahlen der Heilsarmee steht eine leistungsfähige Organisation: 2 061 Angestellte, 3 228 Gemeinde-Mitglieder und rund 29 345 Tage ehrenamtliche Arbeit. Der gestiegene Betriebsertrag von 239 Millionen Franken spiegelt in erster Linie den gewachsenen Umfang der erbrachten Leistungen wider.

Neue Führung seit 1. Juli 2026

Mit der Veröffentlichung des Jahresberichts 2025 geht gleichzeitig eine Ära zu Ende: Per 1. Juli 2026 übernahm Oberstleutnantin Heidi Imboden die Funktion der Territorialleiterin und Präsidentin des Stiftungsrats – als erste Frau an der Spitze der Heilsarmee Schweiz seit den 1960er-Jahren. Gleichzeitig trat Oberstleutnant Joël Etcheverry das Amt des Chefsekretärs (CEO) an. Trotz dieser personellen Veränderungen in der Leitung bleibt der Auftrag der Heilsarmee unverändert: Sie verbindet Glauben und Handeln und steht Menschen in Not zur Seite – in der Schweiz und weltweit.

Danke für Ihre Unterstützung

Die Heilsarmee spricht allen Unterstützerinnen und Unterstützern ihren herzlichen Dank aus. Ihre Treue und Solidarität sind ein wertvoller Beitrag zur Hilfe für Menschen in Not.

Über die Heilsarmee Schweiz

Die Heilsarmee ist eine internationale Bewegung und Teil der weltweiten christlichen Kirche, präsent in 134 Ländern; ihr internationales Hauptquartier befindet sich in London. In der Schweiz ist die Heilsarmee seit 1882 als Kirche und Sozialwerk aktiv und gehört heute als Stiftung zu den ältesten und grössten Non-Profit-Organisationen des Landes. Die Stiftung Heilsarmee Schweiz zählt über 2 200 Mitarbeitende, über 3 200 Mitglieder und unterhält über 80 soziale Angebote, 49 lokale Kirchengemeinden und 20 Secondhand-Läden.

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