Die Heilsarmee beteiligt sich an der Kampagne der Schweizer Hilfswerke in der Entwicklungszusammenarbeit
In der heutigen Welt verlieren viele Menschen den Halt. Kriege, die Klimakrise und wachsende Spannungen erschüttern das Vertrauen in eine sichere Zukunft und in eine gerechte, stabile globale Ordnung. Gemeinsame Lösungen scheinen in weite Ferne zu rücken. Immer häufiger setzt sich das Recht des Stärkeren durch.
Sich gegen unhaltbare Zustände aufzulehnen, auch wenn es aussichtslos erscheint, erfordert Mut. Daraus entsteht Hoffnung: Auf bessere Lebensbedingungen und ein Leben in Würde für Menschen – weltweit.
Mut gehört zur historischen Tugend der Heilsarmee. Seit 1865 lehnt sie sich global gegen unhaltbare Zustände auf und setzt sich unkompliziert für Menschen in Not ein.
Wir leisten unseren Beitrag zu einer gerechteren und lebenswerten Welt für alle. Deshalb beteiligen wir uns an der Kampagne der Schweizer Hilfswerke, die diesen September startet. Denn beschlossene und geplante Kürzungen öffentlicher Gelder bedrohen die internationale Solidarität in einem Ausmass wie seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr. In Zukunft werden nicht-staatliche Hilfswerke wohl vermehrt dort ansetzen müssen, wo staatliche Mittel gestrichen werden.
Halt entsteht dort, wo Menschen füreinander einstehen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam Perspektiven schaffen.
Unter dem Motto «Halt in haltlosen Zeiten» stehen über 40 Schweizer Hilfswerke zusammen und zeigen mit Argumenten und Beispielen auf, dass ihre Arbeit jetzt wichtiger ist denn je – darunter auch die Heilsarmee. Sie stärken Gemeinschaften, schaffen konkrete Lösungen und zeigen: Viele kleine Beiträge können Grosses bewegen. Denn eine gerechte und lebenswerte Welt entsteht nicht von oben – sie wird von vielen Menschen gemeinsam von unten aufgebaut. So entstehen Halt, Mut und Hoffnung – und mit ihnen die Grundlage für eine friedliche und sichere Zukunft für uns alle.
Die Heilsarmee ist überzeugt, dass ihre Angebote und weltweiten Projekte den Menschen wieder Halt im Leben geben können – oft beginnt es mit einem offenen Ohr für Probleme und Sorgen. Als weltweite Organisation setzt sie Entwicklungsprojekte in aller Welt um, welche die Menschen vor Ort einbinden.
Davon profitieren auch wir in der Schweiz. Denn unser Wohlstand und unsere Sicherheit hängen von einer stabilen, friedlichen und solidarischen Welt ab.
Halt entsteht dort, wo Menschen füreinander einstehen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam Perspektiven schaffen.
Weniger erreichte Menschen 2025
630000
Gemäs Zewo Spendenreport erreichten Schweizer Hilfswerke über eine halbe Million weniger Menschen mit ihrer Unterstützung.