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Im Zentrum der Handlung steht der Heilsarmee-Offizier Alfred Inniger, der in Zürich Nord stationiert ist. Getreu dem Heilsarmee- Motto «Suppe, Seife, Seelenheil» kümmert er sich um die Menschen am Rand der Gesellschaft und besucht obdachlose und einsame alte Menschen. Doch Josef und Jürg, zwei der Glücklosen, die Alfreds Weg kreuzen, verzichten auf Gottes Gnade. Josef setzt seine Hoffnungen auf einen Lotteriegewinn und Jürg rechnet nicht mehr mit einer Belohnung im Jenseits …
Der Film am Zürcher Filmfestival
Am 1. Oktober 2023 wurde der Dokumentarfilm am Zurich Film Festival zum ersten Mal einem grösseren Publikum präsentiert. In der Ankündigung wurde der Film beschrieben als «eine respektvolle Annäherung an Menschen, die oft ignoriert oder belächelt werden. Der menschliche Dokumentarfilm gibt ihnen eine Stimme und lässt den Himmel über Zürich überraschend warm erstrahlen.» Bei seinem ersten grossen Auftritt in der Kinowelt waren auch der Regisseur, der Hauptdarsteller und Chefsekretär Daniel Imboden, CEO der Stiftung Heilsarmee Schweiz, vor Ort.
Auf die Frage, was ihn bewegte, den Film über die Heilsarmee zu machen, meinte der Regisseur: «Ich bin manchmal selbst knapp bei Kasse. Und ich fragte mich, ob das der Grund ist, weshalb ich so unwirsch reagiere, wenn mich ein Bedürftiger im Bus um ‹Münz› anbaggert. Woher diese Verbitterung? Wie kommt es, dass die Not meiner Mitmenschen für mich eine Art Zumutung geworden ist? Ich schämte mich. Für mich ein guter Grund, um bei der Heilsarmee anzuklopfen.»
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