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News von Karen Etcheverry
Sekretärin für Territoriale Entwicklung
Territoriale Entwicklung
Heilsarmee Ungarn: eine mutige Kampagne
Die Heilsarmee in Ungarn hat eine mutige Kampagne gegen die Schuldzuweisung an die Opfer gestartet.
Im Mittelpunkt der Initiative stehen die verletzenden und wertenden Kommentare, denen Menschen am Rande der Gesellschaft täglich in den sozialen Medien ausgesetzt sind. In einem kurzen Videoclip zur Kampagne lesen Obdachlose, von Gewalt betroffene Frauen und Frauen, die aus der Prostitution ausgestiegen sind, solche abwertenden Kommentare vor und reagieren darauf mit ihren eigenen Geschichten aus dem Leben. Auf diese Weise machen sie auf die enorme Diskrepanz zwischen Vorurteilen und der tatsächlichen Situation aufmerksam.
«Wir sind täglich mit wertenden Meinungen konfrontiert, doch sehen wir selten den Menschen hinter der Geschichte. Anstatt jemanden wegen seiner vermeintlichen Vergangenheit zu verurteilen, sollten wir ihm lieber die Chance auf einen Neuanfang bieten», erklärt Gabriella Tisza-Gneth, Kommunikationsleiterin bei der Heilsarmee Ungarn, und skizziert damit die Absicht hinter dem Video.
Die Organisation bittet die Steuerzahler auch in diesem Jahr wieder, ihre Arbeit durch die Zuweisung von einem Prozent ihrer Einkommenssteuer zu unterstützen und so Menschen in Not konkrete Hilfe und neue Perspektiven zu ermöglichen.
Andrea Ferko, Heilsarmee Ungarn
Bericht in The Budapest Times: Salvation Army – Real stories against prejudice – The Budapest Times
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